Im Gegensatz zu der von US-amerikanischen K nstler*innen in den sp ten 1960er Jahren propagierten Trennung von Konzeption und Ausf hrung nimmt dieses Buch eine Neubewertung der Konzeptkunst vor, indem sie sie aus der Perspektive des Handwerks betrachtet. Der Fokus wird vom westlichen Kunstsystem auf dessen R nder gerichtet, wo Kunstschaffende aus kolonialen Kontexten zu Handwerker*innen herabgesetzt wurden unter dem Vorwand, dass sie den Status von K nstler*innen nie erreichen k nnten. Das Buch zeigt, dass die mit handwerklichen Mitteln ausgef hrte k nstlerische Arbeit in eine konzeptionelle Praxis m nden kann. Die Beitr ge erm glichen ein neues Verst ndnis verschiedener Positionen innerhalb der Konzeptkunst, die so als anhaltende Reflexion ber die Bedeutung von Handarbeit, Herstellung und (Kunst)Handwerk erscheint.
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