Galileo's O, Band III, ist in der Buchgeschichte ohne Vorbild. Ein Kreis von Spezialisten der Kunst-, Buch-, Wissenschafts-, Material- und Restaurierungsgeschichte korrigiert in diesem Werk die eigenen Ergebnisse der ersten beiden B nde. In deren Zentrum stand das New Yorker Exemplar von Galileis "Sternenboten" (Sidereus Nuncius) von 1610. Die Analyse war als Beispiel einer umfassenden Kooperation gedacht, und zahlreiche Ergebnisse sind nach wie vor g ltig, doch das zentrale Objekt hat sich als Produkt einer internationalen Gruppe von F lschern erwiesen. Indem Band III die Chronologie und die Methoden dieser Entdeckung beschreibt, k nnte er eine Art Wasserscheide im andauernden Wettstreit zwischen den immer feineren Methoden von F lschern und den neuen Methoden darstellen, ihnen auf die Spur zu kommen. Das Buch ist schlie lich auch ein Psychogramm von Spezialisten, die gleichsam gegen sich selbst forschen, um vergleichbare Irrt mer in Zukunft zu vermeiden.