In den Jahren 1630 bis 1636, auf dem spannungsreichen H hepunkt des Drei igj hrigen Krieges, nahm notgedrungen mit der Behinderung der Kommunikation auch die Dichte im Schriftverkehr der Fruchbringenden Gesellschaft ab, jedoch b ten die sprachlichen, literarischen, gelehrten und kulturpatriotischen Arbeiten und Diskussionen der ersten Akademie deutscher Sprache nichts an ihrer Qualit t und Innovationskraft ein. Die 62 Briefe und 35 Beilagen des Bandes kn pfen an die besonders durch die Gestalten von F rst Ludwig, Tobias H bner und Diederich von dem Werder einerseits und die von Martin Opitz und Augustus Buchner andererseits repr sentierte, schon in den vorhergehenden B nden verfolgte Thematik der kulturellen Differenz von h fischer Dichtung und b rgerlicher Literatur und Gelehrsamkeit an, jedoch finden sich neben einschl gigen Briefen, Gedichten, Vorreden, Tagebucheintragungen und unbekannten Lebensbeschreibungen von Mitgliedern der Gesellschaft dar ber hinaus nun auch viele Impresen, Briefe, Gedichte und Er rterungen zweier eng mit der Fruchtbringenden Gesellschaft verbundenen Damenorden, der Tugendlichen Gesellschaft und der Acad mie des Loyales. Die Einbeziehung von die Fruchtbringende Gesellschaft betreffenden Agentenkorrespondenzen, historischen Berichten, Mandaten, Proze dokumenten und von konfessionspolitischen Briefen erlaubte es, den >Sitz im Leben