Bis 1923, als das verheerende Erdbeben in Tokio stattfand, war es Frauen in Japan nicht erlaubt zu arbeiten. Nach diesem Datum ffnete sich der Arbeitsmarkt nur z gerlich f r Frauen, obwohl Japan ein Land mit fast mittelalterlichen Br uchen blieb. In einer solchen Situation hatte eine junge Frau, die die Heiratskandidaten ihrer Familie ablehnte und zudem arm war, nur sehr wenige Auswege. F r Ikko waren der Beginn des Zweiten Weltkriegs und die M glichkeit, f r die Armee zu arbeiten, der letzte Ausweg. Da sie es gewohnt war zu gehorchen, hatte Ikko keine Probleme mit der milit rischen Disziplin. Zudem wurde ihr ein Gehalt gezahlt. Und ber eigenes Geld zu verf gen, war etwas, das sie sich niemals h tte vorstellen k nnen. Mit der Zeit entwickelten sich Beziehungen zwischen den Kampfpiloten und dem weiblichen Personal der Basis. Ikko verliebte sich in einen jungen Piloten aus Osaka, aber der Krieg hatte seine eigenen Regeln, und irgendwann kamen die Kamikaze, die Selbstmordpiloten. So wurde Ikko zu einer Art Legende. Eine Legende in Gestalt einer Frau, die in den Baracken der Basis Zigaretten rauchte, Sake trank und Geschichten erz hlte wie eine kriegerische Scheherazade. Sie war diejenige, die die Erinnerung, das letzte Wort und den letzten Blick all dieser M nner bewahrte. Und sie trug all dieses Leben und all diesen Tod bis zum apokalyptischen Ende mit sich.
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